Mundtrockenheit

Der betroffene Mensch hat das Gefühl zu wenig Speichel zu haben. Die Zähne verfallen kariös und verfärben sich, das Schlucken fällt schwer.

Es ist keine Alterserscheinung. Speicheldrüsen arbeiten altersunabhängig.

Häufige Ursache: Systemisch wiederkehrende Medikamente.

Weitere Ursachen ergeben sich aus der Vergesellschaftung mit Autoimmunerkrankungen, rheumatische Arthritis, Lupus, Sklerodermie, Diabetes. Mundtrockenheit ist gepaart mit Mundgeruch, Kleben der Zunge am Gaumen, Durstgefühl, Geschmacksstörungen, Sprechstörungen, Zungen- und Mundbrennen, Taubheitsgefühl, schmerzhafte Stellen im Mund, Zahnfleischbluten, Prothesenunverträglichkeit, keine Selbstreinigung im Mund.

Therapeutische Maßnahmen:

-       Fluorid/Medikamentenschiene

-       Lackierung mit kristallinem Zahnschmelz

-       Bei Prothesenträgern sind weichbleibende Unterfütterungen nötig.

Therapie durch den Allgemein-Mediziner/Internisten:

-       Speicheldrüsenstimmulationen z.B. durch das Parametikum „Pillocapin“

-       Speichelersatzmittel z.B. Präparate auf Basis von Kalziumphosphat und Fluorid.

 

Eigentlich unterscheidet man den Begriff Xerostomie Hyposalivation. Die beiden Begriffe werden aber oft als Synonyma verwendet.

Xerotomie-Definition:

Das subjektive Empfingen des Patienten an einem trockenen Mund zu leiden. Die Hyposalivation beschreibt dagegen die Verringerung des Speichelflusses. Diese Verringerung ist auch durch den Zahnarzt objektiv messbar.

Speichelflussrate:

Messung: CRT-puffer oder/und 5 Min Expektoration in einem Messgerät mit und ohne Kaugummi (Paraffin Wachs). Einmal wird also Speichel stimuliert und einmal nicht.

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Zahnimplantate, Implantologie, Implantate
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